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Vitamin P – das Patenschaftsprojekt

08.02.2022

Ein Bericht von Th. Taplick

Das Patenschaftsprojekt – ein Erfahrungsbericht

Im Rahmen des Patenschaftsprojekts „Vitamin P – Chancenpartnerschaften im Übergang zwischen Schule und Beruf“ führt die Iranische Gemeinde in Deutschland e. V. seit zwei Jahren ein Patenschaftsprogramm durch, bei dem ich als Mentorin Deutschkurse für eine Gruppe von acht bis zehn Teilnehmer*innen gegeben habe. Einmal pro Woche für sechs Kontaktstunden habe ich ein Semester lang Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreut und begleitet.

Das Ziel dieses Projektes ist es, Menschen aus benachteiligten Lebensumständen, die aufgrund ihrer Herkunft und bestehender Sprachbarrieren benachteiligt sind, im Übergang zwischen Schule und Beruf zu stärken.

Meine Projektleiterin ließ es mir offen, ob ich eine Tandemzusammenarbeit, also eine Eins-zu-Eins-Betreuung, oder eine Gruppe anleiten wolle. Ich hatte mich für eine Gruppe entschieden.

Da bei diesem Praktikum sehr viel Eigenverantwortlichkeit und kreative Lösungen gefordert waren, hat mich dieses Projekt sehr interessiert. Außerdem fand ich es sehr spannend, mit unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten. Ich habe in diesem Projekt sehr viele neue Chancen und Ideen gesehen, wie zum Beispiel die pädagogische Aufgabe der „Erwachsenenbildung“  oder einen Deutschkurs zu gestalten. Auch der Spagat der unterschiedlichen Altersgruppen und den verschiedenen Sprachniveaus zwischen den einzelnen Teilnehmer*innen waren große Herausforderungen, die ich gut meistern konnte.

Ich hatte die Zeit, meine sogenannten Kontaktstunden komplett selbst zu gestalten und kreativ neue Dinge auszuprobieren.

Mir hat die Zusammenarbeit mit dem Refugium in Spandau gut gefallen. Das Projekt „Vitamin P“ empfand ich als sehr bereichernd, da ich neue Menschen mit ihrer Sprachvielfalt kennenlernen konnte.

Das Team des gesamten Refugiums war sehr offen und immer hilfsbereit. Ich habe mich vor Ort sehr wohl gefühlt und bin jeden Mittwoch sehr gern ins Refugium gegangen. Die Sozialarbeiter*innen sowie die Ehrenamtskoordinatorin im Askanierring gingen mit mir sehr wertschätzend und respektvoll um.

 

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